Workshop 2

OffensICHtlich und zugedeckt. Was Alltagsrassismus mit Gerechtigkeit, Macht und Privilegien zu tun hat.

„In einer gerechten Welt kommt jeder zu seinem Recht und alle haben die gleichen Chancen. Jeder hat gleichermaßen die Möglichkeit, an Entscheidungen teilzuhaben (demokratische Partizipationsmöglichkeiten), es herrscht Frieden und Freiheit, jeder Mensch lebt selbstbestimmt und die Würde eines Einzelnen ist unantastbar. Ausbeutung, Hunger, Armut, fehlende Teilhabe und ungleiche Bildungschancen stellen Fremdwörter in einer gerechten Welt dar.“ Dieser Tatsachenbefund wäre zu schön und würde den Workshop überflüssig machen. Leider sieht die Realität ein wenig anders aus. Die Welt ist auf vielen verschiedenen Ebenen von Ungerechtigkeit gekennzeichnet. Mit diesem Workshop sollen die Teilnehmenden an das Thema herangeführt werden, indem zunächst in der eigenen Lebenswelt nach Ungerechtigkeitsmomenten gesucht wird, um in einem zweiten Schritt die Frage nach Gerechtigkeit im politischen Sinne aufzuarbeiten. Der Faktor von Macht dient als Anschauungsbeispiel und ist Gegenstand einer methodischen Aufarbeitung. Dazu wird die eigene gesellschaftliche Positionierung reflektiert, dabei geht es vor allem um die womöglich eigene (Ohn-)Machtposition und (De-)Privilegierung.

Ziele

  • Die TN benennen individuelle, als ungerecht empfundene Erlebnisse,
    Situationen und Verhältnisse, stellen sie dar und diskutieren diese.
  • Die TN reflektieren ihr eigenes Handeln gegenüber anderen und entwickeln ein Problembewusstsein bezüglich der Gerechtigkeit/Ungerechtigkeit.
  • Die TN reflektieren ihre eigene Positionierung und entwickeln einen
    verantwortungsvollen und konstruktiven Umgang mit der eigenen Macht und den eigenen Privilegien.

Zielgruppe

ab Klassenstufe 8, wenig Vorwissen

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